Der Jungbuschkanal ist kein Mülleimer!

Zugegeben: Am Jungbuschkanal liegt nach so gut wie jedem Wochenende jede Menge Müll herum. Aber so, wie es dort in diesen Tagen aussah, haben wir es bisher noch nicht erlebt. Umso größer war unser Anliegen, hier mal wieder richtig aufzuräumen.

Und genau das haben wir am 16. August gemacht! Dank der großartigen Unterstützung von 25 jungen Menschen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und Spaniens konnten wir eine stolze Menge Müll aus der Natur holen. Die Gruppe war gerade in der Jugendherberge Mannheim zu Gast und auf der Durchreise von Frankfurt nach Paris. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön für euren Einsatz!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Über 250 Kilogramm Müll in nicht einmal 1,5 Stunden. Damit hat jede Person im Schnitt rund 10 Kilogramm gesammelt. 

Gefunden haben wir den typischen Partymüll, den wir an dieser Stelle leider nur zu gut kennen: von Zigarettenkippen und Kronkorken bis hin zu den unterschiedlichsten Verpackungen. Besonders heftig war diesmal jedoch die schier unglaubliche Menge an Glasflaschen. Viele davon waren bereits zerbrochen – eine echte Gefahr für Menschen und Tiere. 

Und dann gab es noch die besonderen Funde, die wir „dank des Niedrigwassers“ im Kanal endlich bergen konnten: das ein oder andere Handy, Schlüssel, diverse Messer, ein Schlagstockund eine alte Digitalkamera kamen zum Vorschein. Dinge, die vermutlich schon seit einigen Jahren auf ihren großen Auftritt gewartet haben.

Bei all dem Müll zeigt sich aber auch: Wir müssen uns manchmal an die eigene Nase fassen. Ein großer Teil davon ist Partymüll. Deshalb unser Appell: Feiern mit Verstand und Verantwortung. Denn was im Kanal landet, bleibt nicht einfach dort – über unsere Gewässer kann es irgendwann auch in unseren Meeren landen. 

Genau deshalb machen wir diese Clean-Ups: Wir wollen Müll aus der Natur holen, aber vor allem auch sensibilisieren und zum Nachdenken anregen.

Danke an alle Helfer:innen fürs Anpacken! Jedes Gramm weniger Müll in unseren Gewässern macht einen Unterschied – und genau deswegen machen wir das.

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